Köln - Ein fünfjähriges Mädchen verschwindet spurlos. Ist das Kind Opfer eines Verbrechens geworden? In Verdacht geraten viele: die Eltern, ein Pädophiler, ein merkwürdiger Nachbar, eine gewalttätige Mädchenbande.

Kommissar Klinkhammer sieht sich bei seinen Ermittlungen an einen früheren traurigen Fall erinnert. Nach und nach setzt die Krimi-Königin Petra Hammesfahr ein Puzzle zusammen, bis am Ende alle Teile ein Bild ergeben. Doch im Vergleich zu früheren Romanen der Bestsellerautorin wirkt ihr neuestes Werk "An einem Tag im November" seltsam lustlos geschrieben. Es wimmelt von Klischees - jugendliche "Russenweiber", die andere Schüler abzocken und misshandeln, ein junger Einzelgänger, der seinen Frust in Ballerspielen auslässt, und so weiter und so fort. Spannung kommt da leider nicht auf.

- Petra Hammesfahr: An einem Tag im November, Diana-Verlag, München, 496 Seiten, 19,99 Euro, ISBN 978-3-453-29155-3.