Berlin Eine unkonventionelle junge Frau steht im Mittelpunkt von Petra Buschs Krimi "Das Lächeln des Bösen". Eigentlich hat sie den Kontakt zu ihrer Familie abgebrochen, kommt aber durch den Selbstmord ihrer Schwester wieder mit ihr in Kontakt.

Dieser Selbstmord ist äußerst mysteriös, da sich die Schwester vor ihrem Tod wohl selbst verstümmelt hat. Und dieser Fall scheint nicht der einzige dieser Art zu sein. Als die Hauptfigur gemeinsam mit einem Rechtsmediziner die Hintergründe dieser Todesfälle untersucht, gerät sie selbst ins Ziel des Täters.

Der Roman ist sehr auf die sympathische Hauptfigur zugeschnitten, gegen die alle anderen Figuren verblassen. Die Handlung ist spannend, wenn auch mitunter ziemlich konstruiert.

- Petra Busch: Das Lächeln des Bösen. Knaur Taschenbuch, München, 435 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3-426-51548-8.