Meerbusch - Onlinedienste wie Google oder Facebook merken sich das Surfverhalten in Cookies. Wer vermeiden möchte, dass die Daten auch auf den Server der Unternehmen landen, sollte die Cookies gezielt löschen.

Wer Onlinedienste wie Google oder Facebook nutzt, ohne dort eingeloggt zu sein, wird trotzdem beobachtet: Die Onlinedienste speichern Cookies auf der Festplatte, die es erlauben, das Surfverhalten nachzuvollziehen, auch ohne Anmeldung. So lange man sich nicht einloggt, sind die Cookie-Daten weitgehend anonym - nach dem Einloggen nicht mehr. Dann können Facebook, Google und Co. die in den Cookies gespeicherten Daten dem User-Profil zuordnen.

Google merkt sich zum Beispiel, nach welchen Begriffen man gesucht hat, kann diese Infos aber nicht an einen konkreten Nutzer binden, so lange man nicht eingeloggt ist. Dasselbe gilt auch für das soziale Netzwerk Facebook. Sobald man sich aber in sein Benutzerkonto beim jeweiligen Dienst einloggt, können die besuchten Seiten und verwendeten Suchbegriffe mit dem eigenen Nutzerprofil zusammengeführt werden. Umgekehrt gilt das auch, wenn man zuerst eingeloggt war, sich dann abmeldet und anschließend andere Websites besucht.

Das bedeutet: Die über den Nutzer gesammelten Daten bleiben nur dann anonym, wenn man sich nie bei einem Account des sammelnden Anbieters einloggt, Drittanbieter-Cookies standardmäßig blockiert, oder wenn Cookies regelmäßig gelöscht werden, besonders vor dem Einloggen und nach dem Ausloggen. In gängigen Browsern wie Firefox, Chrome, Internet Explorer oder Safari ist es kein Problem, manuell einzelne oder auch alle Cookies zu löschen.