München - Das Jahr beginnt mit Updates für Microsofts Betriebssystem Windows und Adobes Flash-Player. Nutzer sollten die frischen Versionen schnell herunterladen und installieren.

Neues Jahr, neue Sicherheits-Flicken für Software von Adobe und Microsoft. An seinem monatlichen Patchday hat Microsoft acht
Sicherheitsupdates für Windows veröffentlicht. Eines davon stuft das Unternehmen als kritisch ein, betroffen sind davon aber nur Server. Die restlichen Updates sind aber auch für Privatanwender wichtig: Unter anderem wird damit eine Lücke geschlossen, die Gästen an fremden Rechnern erlaubt, die eigenen Zugriffsrechte deutlich auszuweiten. Heruntergeladen wird das Patch-Paket in der Regel automatisch. Sollte das nicht klappen, können Nutzer den Download über "Windows Update" im Startmenü anschieben. Danach muss der Rechner einmal neu gestartet werden.


Auch Adobe schickt Nutzern seines Flash-Players gleich für neun Sicherheitslücken frische Patches. Das Sicherheitsupdate sollte schnellstmöglich installiert werden, da die gestopften Lücken Angreifern aus dem Netz unter gewissen Umständen die Übernahme des eigenen Rechners erlauben. Hauptsächlich werden Speicherverwaltungsprobleme beseitigt, aber auch eine Schwachstelle, die es theoretisch erlaubt, die Tastatureingaben aus der Ferne abzufragen.

Betroffen sind alle Flash-Versionen, egal ob für Windows, Linux oder Mac OS-X, außerdem Adobe AIR. Welche Version des Flash-Players auf dem eigenen Rechner installiert ist, verrät ein Klick auf
Adobes Update-Center. Hier stehen auch die aktuellen Sicherheitspatches zum Download bereit. Bei der Installation sollte man darauf achten, nicht ungewollt möglicherweise störende Toolbars zu installieren.