Göttingen - Winterliche Temperaturen machen dem Smartphone-Akku zu schaffen. Damit das Telefon nicht durch die Kälte lahmgelegt wird, sollte man es in der Tasche tragen und beim Aufladen einige Tipps beachten.

Winterliche Temperaturen schlagen dem Smartphone schnell auf den Akku. Damit das Telefon nicht vorzeitig den Betrieb einstellt, muss es bei Minusgraden gut gewärmt bleiben, rät das Telekommunikationsportal "teltarif.de". Ein Platz in der warmen Jackentasche sowie eine isolierende Hülle schützen das Telefon.

Je nach Modell kann ein Akku schon ab zehn Grad deutlich weniger leisten als bei Normaltemperatur. Grund dafür ist ein höherer Widerstand im Energiespeicher: Er sorgt dafür, dass die Elektronen nur viel schwerer zwischen den beiden Polen wandern können.

Auch beim Aufladen muss man im Winter leicht umdenken. Der Akku sollte für maximale Kapazität bei Zimmertemperatur geladen werden. Deswegen ist es hilfreich, mit dem Anschließen an das Ladegerät zu warten, bis sich das Telefon nach dem Betreten von Wohnung oder Büro wieder erwärmt hat.

Generell lohnt es sich, die Temperatur des Telefons so konstant wie möglich zu halten. Lithium-Ionen-Akkus halten so deutlich länger. Vor allem, wenn man sie nicht zu sehr entlädt. Experten raten, sie am besten nicht weiter als bis 30 Prozent ihrer Kapazität zu entladen. Deswegen ist es besser, das Smartphone bei niedrigem Akkustand auszuschalten, bevor es vor der Kälte kapituliert.

Sind im Freien doch längere Gespräche nötig, kann das Telefon trotzdem in der warmen Tasche bleiben, wenn ein Headset benutzt wird. Doch Vorsicht: Handelt es sich um ein schnurloses Bluetooth-Headset, leidet auch dessen Batterie unter der Kälte. Deswegen empfiehlt sich bei Minusgraden eher ein Modell mit Kabel.