"Wann ist ein Mann ein Mann?" hat Herbert Grönemeyer 1984 gesungen und damit eine Frage an uns gerichtet, die damals schon schwierig zu beantworten war. Mittlerweile erscheint diese Antwort jedoch fast unmöglich. Man liest darüber in Studien, bespricht es in Fernsehdiskussionen und hört davon auf Psychologie-Kongressen: Die Rolle des Mannes in der Gesellschaft ist undefinierter als je zuvor. In dem undurchdringlichen Dickicht aus medialen Männerbildern, Frauenwünschen, eigenen Utopien und "Men’s Health"-Anleitungen finden sich die meisten Männer heutzutage kaum noch zurecht.