Die beliebtesten Vornamen in Sachsen-Anhalt (Jahr 2014)

Mädchen


  1. Emma
  2. Mia
  3. Hannah / Hanna
  4. Lilli / Lilly
  5. Nele / Neele
  6. Emily / Emilie
  7. Leonie
  8. Charlotte
  9. Anna
  10. Johanna
  11. Pia
  12. Leni
  13. Lina
  14. Emilia
  15. Lea / Leah
  16. Matilda / Mathilda
  17. Marie
  18. Lucy / Lucie
  19. Maja / Maya
  20. Amelie
  21. Greta
  22. Lena
  23. Amy
  24. Clara / Klara
  25. Sophia / Sofia
  26. Lara
  27. Frieda / Frida
  28. Lotta
  29. Ida
  30. Lisa
Jungen

  1. Finn / Fynn
  2. Ben
  3. Paul
  4. Oskar / Oscar
  5. Emil
  6. Eric / Erik
  7. Jonas
  8. Leon
  9. Luis / Louis
  10. Moritz
  11. Elias
  12. Felix
  13. Max
  14. Carl / Karl
  15. Luca / Luka
  16. Noah
  17. Lucas / Lukas
  18. Niclas / Niklas
  19. Anton
  20. Tim
  21. Julian
  22. Lennox
  23. Hannes
  24. Nick
  25. Tom
  26. Mats / Mads
  27. Theo
  28. Constantin / Konstantin
  29. Philip / Philipp / Phillip / Filip
  30. Fabian

Quelle: www.beliebte-vornamen.de

Magdeburg/Hamburg (dpa) | Ben und Mia waren jahrelang die beliebtesten Vornamen in Deutschland. Nun führt bei den Mädchen erstmals Emma das Ranking an - auch in Sachsen-Anhalt.

Mia und Ben waren fünf Jahre lang die beliebsten deutschen Vornamen. Dann kam Emma: In der Hitliste der attraktivsten Namen für Neugeborene schaffte der Name es mit knappem Vorsprung, den Spitzenreiter Mia vom bundesweiten Thron zu stoßen. "Es war spannend bis zum letzten Datensatz, aber 2014 hat Emma das bundesweite Rennen gewonnen", sagt der Ahrensburger Hobby-Namensforscher Knud Bielefeld.

Maximilian verliert in Bayern

In sieben Bundesländern rangiert Emma gemeinsam mit dem Jungennamen Ben auf Platz eins. Auch auf den bundesweiten Plätzen zwei und drei gibt es in diesem Jahr kleine Veränderungen: Bei den Mädchen folgen Ex-Spitzenreiter Mia und Hanna/Hannah, bei den Jungen Luis/Louis und Paul. In Berlin lösen Noah und Elias einen Boom aus, im Osten ist Oskar begehrt, im Norden Henri/Henry. Felix dagegen fällt aus der Top Ten.

Im traditionellen Freistaat gibt es eine kleine Revolution: Erstmals steht Lucas/Lukas auf der bayerischen Pole-Position. "Dass Maximilian von Platz eins verdrängt wird, hat es in meiner Statistik noch nicht gegeben", sagte Bielefeld. Da es keine amtliche deutsche Vornamenstatistik gibt, wertet er seit 2006 die häufigsten Babynamen in den Bundesländern aus. In diesem Jahr basiert die Liste auf 181.300 Geburtsmeldungen von mehr als 450 Kliniken, Geburtshäusern und Standesämtern - "das sind zirka 27 Prozent aller im Jahr 2014 in Deutschland geborenen Babys".

Immer wieder orientieren sich Eltern an medialen Ereignissen - 2014 ist dabei besonders Mats auf der Überholspur. Schon nach dem WM-Finale im Juli prophezeite Knud Bielefeld dem Fußballer Mats Hummels Rekorde: nicht auf dem Spielfeld, aber als Namenspate für Neugeborene. Besonders in Nordrhein-Westfalen, der Heimat von Hummels, gebe es einen Boom, sagt Bielefeld.

Politiker selten Namensvorbilder

"Seit der Fußballer vor ein paar Jahren bekannt wurde, klettert auch der Name im Ranking nach oben", sagt der Hobby-Namensforscher. "Aber noch nie wurden so viele Babys wie im Jahr 2014 Mats genannt." Das Fußballjahr hat insgesamt deutliche Spuren in den Namenslisten hinterlassen: Erstmals findet sich Neymar unter den Top 150, unzählige Samis, einige Lionels und wenige Cristianos und Arjens landen ebenfalls in der Hitliste. Einzige Ausnahme: Manuel und Mario - trotz Heldenstatus sind sie kein Erfolg in der Namensgebung.

Politiker als Namenspaten sind selten, aber selbst einen Barack und mehrere Erdogans findet der Namensforscher in seiner Statistik. Nur die Bundeskanzlerin hat keinen Erfolg als Namensvorbild, sagt Bielefeld. "Angela ist so was von aus der Mode."