München (dpa) l Der Anwalt des Münchner Kunstsammlers Cornelius Gurlitt (81) will gegen die Berichterstattung über seinen Mandanten vorgehen. "Sein Leben ist komplett aus den Fugen geraten, auch durch die Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte, etwa, wenn Bilder aus den Ermittlungsakten abgedruckt wurden oder er als Messie in einer Höhle bezeichnet wurde", sagte Rechtsanwalt Hannes Hartung der "Süddeutschen Zeitung".

Was seit November geschehen sei, als der spektakuläre Fund von weit mehr als 1000 Kunstwerken in Gurlitts Schwabinger Wohnung bekannt wurde, habe dem alten Mann gesundheitlich schwer zugesetzt, sagte Hartung.

Sein Mandant sei im übrigen stets bereit gewesen, sich mit Erben auseinanderzusetzen, die möglicherweise Ansprüche auf seine Bilder erheben. Inzwischen liefen auch Gespräche.