Magdeburg l Unter dem Titel "Fliegen lernen" soll am 13. September in Magdeburg die erste "Magdeburger Kulturnacht" stattfinden. Dann präsentieren sich die Kultureinrichtungen der Stadt: Mehr als zwanzig Veranstaltungsorte entlang der Nord-Süd- und West-Ost-Achse der Stadt erwarten die Besucher und bieten ein breites Spektrum an Kunst und Kultur - dazu gehören Konzerte, Theater, Tanzvorstellungen, Taschenlampenführungen und Lesungen.

Magdeburg als kulturfreundliche Stadt zu präsentieren, ist ein Ziel der Veranstaltung. Genauso wichtig nach ihren Aussagen sei es aber, einen sinnesfrohen und emotionalen Überblick über das vielfältige Kulturangebot der Stadt zu bieten. Die Nacht wird von einem Netzwerk aus Kulturaktivisten, Trägern der freien Kulturarbeit und kommunalen Häusern gemeinsam organisiert. Hier bestehen seit Jahren Verbindungen und Synergien.

Das Motto "fliegen lernen" verweist auf Stadtgeschichte

Das Motto "Fliegen lernen" für die erste "Nacht der Kultur" ist zum einen als Verweis auf die technische Historie der Stadt zu verstehen, immerhin unternahm Flugpionier Hans Grade auf dem Anger in Magdeburg seine ersten Flugversuche. Zum anderen zielt das Motto auch auf die Beharrlichkeit der Kulturarbeiter ab, Magdeburg als Ort von Kunst und Kultur weiter zu etablieren. Eine Beharrlichkeit, die ja auch dem Entdecker und Flugpionier Hans Grade zum Erfolg verhalf.

Das genaue Programm werden die "Nachtmacher", unter der Federführung des Kulturbüros der Stadt, im Frühsommer präsentieren. Fest steht bis jetzt: Es wird eine Auftaktveranstaltung auf der Sternbrücke geben, die musikalisch das Motto illustrieren und auf die Kulturnacht einstimmen wird. Von dort aus können dann per Straßenbahn, Fahrrad oder auch zu Fuß die einzelnen Spielstätten mit ihren Angeboten entdeckt werden.

Zum Ende der Nacht, so der Wunsch der Organisatoren, treffen sich dann alle Besucher in der Feuerwache, dem Moritzhof oder dem Forum Gestaltung, um die Nacht bei Bigband-Sounds, Singer-Songwriter-Konzerten und Partymusik zu beschließen.