Kopenhagen | God dag aus Kopenhagen vom Eurovision Song Contest! Auch die Volksstimme ist in diesem Jahr vor Ort dabei, um die Show und Elaiza, den Beitrag für Deutschland, zu begleiten. Die drei Mädels steckten am Freitag mitten in den Proben für das große Finale.

Das Bühnenbild für ihren Auftritt wurde noch einmal komplett überarbeitet. Es wirkt nun wärmer und bunter. Ihre Outfits haben die Musikerinnen mit Hilfe des dänischen Starstylisten Mads Rønnborg ausgewählt. Dieser hat schon Lena vor vier Jahren für den ESC eingekleidet, den Deutschland damals gewann.

ESC mit Licht- und 3D-Effekten auf 1200 Quadratmetern

Die Mädels bleiben sich äußerlich weiterhin treu. Während Kontrabassistin Natalie Plöger auf Rockiges setzt und Sängerin Elzbieta Steinmetz nicht ihr geliebtes Tutu missen möchte, wird Akkordeonistin Yvonne Grünwald ein Kleid mit Blumenmuster tragen.

Eigens für den ESC wurde in Kopenhagen eine alte Werfthalle umgebaut. Die Bühne bietet eine Menge Spielraum für Licht- und 3D-Effekte - dank einer 1200 Quadratmeter großen LED-Wand. Ein Wassergraben trennt sie vom Publikum.

Die Halle selbst liegt abseits des Stadtzentrums auf der Halbinsel Refshaleøen und ist etwas umständlich zu erreichen, da sie sich auf der anderen Hafenseite befindet. Zwischen einem Offshorepark und einem brachen Industriegelände ist "Eurovision Island" entstanden. Hier reiht sich Zelt an Zelt mit verschiedenen Angeboten für die angereisten Fans.

ESC-Fanmeile auf einem ganzen Straßenzug


Wer keines der mehr als 10.000 Tickets für das Finale ergattern konnte, kann die Show auch in der Innenstadt auf der Fan-Meile mitverfolgen. Ein ganzer Straßenzug soll abgesperrt und mit Riesenleinwänden ausgestattet werden. Auch einige Bars in der Nähe bieten Public Viewing an. Am Freitagmorgen war die Fan-Meile jedoch nur zu erahnen. Außer einem bunten Eurovision-Banner deutete nichts darauf hin, dass hier am Sonnabend mitgefiebert und gefeiert werden soll. Das mag sich bis dahin aber noch ändern.

Indes liegt Elaiza in den Wettbüros hinten. Experten sehen das Trio auf Platz 23 von 26. Hoch gehandelt werden hingegen Schweden, die Niederlande und Österreich. Sie liegen in der Wertung sehr dicht beieinander. Es bleibt also spannend an der Spitze.

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