Frankfurt/Magdeburg (gw) l 53 Verlage aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind derzeit mit ihren Büchern und Verlagsangeboten auf der Frankfurter Buchmesse vertreten. 38 Verleger präsentieren sich dabei an eigenen Ständen, vier Verlage stellen sich an Gemeinschaftsständen des Arbeitskreises unabhängiger Verlage (AkV) vor, und kleine Thüringer Buchunternehmen werben für sich in der Thüringen Lounge des Freistaates, teilte der Landesverband des Börsenvereins der Deutschen Buchhandels mit. Er vertritt den mitteldeutschen Raum mit den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Drei Verlage aus Sachsen-Anhalt - die Edition Helm und die beiden Eigenverlage Claudia Berg und Frauke Otto, alle mit Sitz in Halle - sind mit einem eigenen Stand vertreten. Der Mitteldeutsche Verlag aus Halle und der Merseburger Aucadia Verlag werben für ihre Produkte am Gemeinschaftsstand.

Die beiden anderen Bundesländer sind stärker vertreten: Von den sächsischen Verlagen finanzieren 28 einen eigenen Stand, aus Thüringen sind es sieben. Beide Länder sind in der Verlagslandschaft deutlich breiter aufgestellt als Sachsen-Anhalt. Trotzdem zählt der mitteldeutsche Raum zu jenen Regionen, in denen recht wenige Verlage angesiedelt sind.

Die sachsen-anhaltischen Verlage setzen weniger auf die Frankfurter Buchmesse, sie orientieren sich auf den Branchentreff in Leipzig, der alljährlich im Frühjahr stattfindet und sich für die hiesige Verlagslandschaft als Hausmesse etabliert hat.