Magdeburg l Plastiken von Fritz Cremer, Gustav Seitz, Werner Stötzer, Wieland Förster und anderen Bildhauern der DDR prägen das Areal um das Kunstmuseum. 50 Großplastiken gehören zum Skulpturenpark, der im Herbst 1989 - zum 40. Jahrestag der DDR - eingeweiht worden war.

Mit der Ausrichtung auf internationale Gegenwartskunst hat das Museum weiter auf eine konsequente Verankerung der Kunst im öffentlichen Raum gesetzt.

Am Fürstenwall steht die mittelalterliche Mystikerin und Poetin Mechthild (etwa 1207 bis 1282), bekannt für ihr Werk "Das fließende Licht der Gottheit". Die in London lebende Künstlerin Susan Turcot hat das Werk aus transparentem Kunststoff geschaffen. 2008 wurde der "Zeitzähler" (Foto) von Gloria Friedmann am Elbbahnhof eingeweiht, an dem die aktuelle Tageszeit an großen Flussläufen auf der ganzen Welt abgelesen werden kann. Seit dieser Zeit leuchten auch die imposanten, farbigen Neon-Buchstaben des italienischen Lichtkünstlers Maurizio Nannucci von der Hubbrücke. Der zweimal 90 Meter lange Text "Von so weit her bis hier hin. Von hier aus noch viel weiter" ist Sinnbild des Stromes, der unter ihm fließt, der Zeiten und der Veränderungen. Diese Kunstwerke prägen das Stadtbild. Zu kämpfen haben sie - und damit das Museum - aber auch immer wieder mit Zerstörungswut.