Wolfsburg (dpa) l Schauspielstars wie Iris Berben, Ulrich Noethen oder Robert Stadlober sind ab Mitte April bei den Movimentos-Festwochen in Wolfsburg zu Gast. Auch der langjährige Tatortkommissar Boris Aljinovic wird bei dem Kulturfestival vom 10. April bis 17. Mai auf der Bühne stehen. Unter dem Motto "Frieden" finden insgesamt 67 Kulturveranstaltungen statt, wie die Autostadt bekanntgab. Neben Konzerten gibt es auch szenische Lesungen und Theaterstücke. Sie thematisierten insbesondere zwischenmenschliche Konflikte, sagte die künstlerische Leiterin Maria Schneider.

Der Wunsch nach Frieden sei tief im Menschen verwurzelt. "Gleichzeitig wissen wir, wie schwer es ist, ihn zu erreichen", sagte Schneider. Dass der Unfriede in den Herzen wachse, werde in den szenischen Lesungen und Schauspielproduktionen des Festivals deutlich.

Zu den Vortragenden gehört eine ganze Reihe populärer Schauspieler. Der Österreicher Klaus Maria Brandauer liest beispielsweise mit Klavierbegleitung aus dem Roman "Moby Dick" von Herman Melville. Seine Schauspielkollegen Lars Eidinger und Birgit Minichmayr nehmen sich des Beziehungsdramas "Kollateral-Schaden" an. Neben Lesungen und Konzerten stehen Tanzkompanien aus aller Welt auf dem Programm. Die Kibbutz Contemporary Dance Company widmet sich in einer Weltpremiere dem Komponisten Johann Sebastian Bach. Die Sydney Dance Company ist mit einer Europa-Premiere zu Gast. Außerdem werden Gruppen aus Taiwan, Monaco und Schweden erwartet.

Zu den international bekanntesten Gästen gehört die US-amerikanische Jazzsängerin Natalie Cole. Die mehrfache Grammy-Preisträgerin will unter anderem Stücke aus ihrem aktuellen Album "Natalie Cole En Español" singen. Zu den Movimentos-Festwochen werden etwa 30000 Besucher erwartet; der Kartenvorverkauf startet heute.

Das vollständige Programm ist im Internet zu sehen unter www.movimentos.de/programm