Halberstadt (gw) l Mit dem "Dresdner Requiem", der "Halberstädter Suite" und Texten von Wibke Bruhns (Foto) wird am 11. April um 15 Uhr in der Halberstädter Andreaskirche an die Zerstörung der Stadt vor 70 Jahren erinnert.

Hans Auenmüller (1926-1991), langjähriger Direktor des Halberstädter Theaters, hat mit seiner "Halberstädter Suite" die Zerstörung vertont und sich von Arbeiten des Malers Walter Gemm (1898-1973) inspirierenlassen. Zum Konzert werden einige Bilder Gemms ausgestellt. Die 1938 in Halberstadt geborene Publizistin Wibke Bruhns werde zu den drei Sätzen der Suite eigene Texte rezitieren, teilte die Stadtverwaltung mit.

Das "Dresdner Requiem" des einstigen Kreuzkantors Rudolf Mauersberger (1889-1971), das die Zerstörung Dresdens theamtisiert, wird als Hauptwerk des Konzertes erklingen. Mitwirkende sind neben dem Johann-Sebastian-Bach-Ensemble Weimar das Orchester des Nordharzer Städtebundtheaters, das Domvokalensemble Halberstadt und mehrere Solisten.