Von Antje Rohm

Dessau-Roßlau. Mit 3000 mehr verkauften Karten als im vergangenen Jahr und insgesamt mehr als 13700 Besuchern gilt das 19. Kurt Weill Fest als das erfolgreichste in der Geschichte des Festivals.

Mit dem Programm "Berlin im Licht" mit dem Ensemble Modern und HK Gruber ging der Jahrgang 2011 gestern Abend im Anhaltischen Theater Dessau zu Ende. Thomas Markworth, Präsident der Kurt Weill Gesellschaft, bezeichnet das erstmals allein von Intendant Michael Kaufmann verantwortete Programm als einen "Volltreffer".

Nach ersten Einschätzungen sei auch das Konzept aufgegangen, das Festival über zwei Wochen auszudehnen. Mehr als 500 internationale Künstler hatten seit dem 25. Februar 53 Veranstaltungen an 21 Spielorten in der Geburtsstadt des Komponisten Kurt Weill (1900-1950) und der Umgebung gestaltet.

Das diesjährige Festival war der Auftakt eines klingenden Städte-Drei-Sprungs zu den Lebens- und Arbeitsstationen Kurt Weills. 2012 möchte Michael Kaufmann die Besucher mit nach Paris nehmen. "Wir werden unterschiedliche Facetten zum Thema Frankreich präsentieren", blickt er voraus. Eröffnet werden soll das Kurt Weill Fest mit einer Ballett-Neuproduktion am Anhaltischen Theater Dessau.

Artist-in-Residence wird die Sopranistin Ute Gfrerer sein. Mit dem Ensemble Modern und Renaud Garcia-Fons wirken auch Künstlers des diesjährigen Festival-Jahrgangs wieder mit.