Berlin (dpa). Tom Tykwers Liebesdrama "Drei" ist mit sechs Nominierungen Favorit für den Deutschen Filmpreis. Die in Berlin spielende Dreiecksgeschichte geht nicht nur in der Kategorie bester Film ins Rennen. Hauptdarstellerin Sophie Rois konkurriert um die Trophäe als beste Schauspielerin, Tykwer wurde als bester Regisseur nominiert. Weitere Nominierungen gab es für Schnitt, Tongestaltung und Filmmusik von "Drei". Das gaben Kulturstaatsminister Bernd Neumann und die Deutsche Filmakademie gestern bekannt. Der Deutsche Filmpreis ist mit insgesamt knapp drei Millionen Euro Preisgeldern der höchstdotierte deutsche Kulturpreis.

Im Rennen um die Goldene Lola für den besten Film sind neben "Drei" auch Andres Veiels RAF-Drama "Wer wenn nicht wir" und Philipp Stölzls "Goethe!". Nominiert sind außerdem die Einwanderer-Komödie "Almanya – Willkommen in Deutschland" von Yasemin Samdereli, "Vincent will Meer" von Ralf Huettner und der Fußballfilm "Der ganz große Traum" von Sebastian Grobler. Als beste Schauspielerin geht unter anderen "Drei"-Darstellerin Sophie Rois an den Start.