Regensburg (dapd). Unter dem Titel "MM – Mythos Marilyn" sind in der städtischen Galerie Regensburg mehr als 450 Exponate rund um das Leben der US-amerikanischen Filmschauspielerin Marilyn Monroe (1926 – 1962) zu sehen. 100 Fotografien, 30 Kunstwerke und 350 Erinnerungsstücke aus ihrem persönlichen Besitz und ihrem Umfeld sollen "den Menschen hinter dem Mythos" wahrnehmbar werden lassen, wie Galerie-Leiter Reiner Meyer sagte.

Zu den Fotografien gehören Bilder aus dem "Last Sitting" von Bert Stern und Aufnahmen Tom Kelleys der unbekleideten jungen Marilyn Monroe auf rotem Samt aus dem Jahr 1949, die in Regensburg weltweit erstmals in einer öffentlichen Ausstellung gezeigt werden, wie Kuratorin und Leihgeberin Ina Brockmann sagte. Im Bereich Kunst sind unter anderem die zehn "Marilyns" der Sunday-B.-Morning-Reihe nach den berühmten Siebdrucken von Andy Warhol sowie Werke von Werner Berges, Alexander Timofeev und Jörg Döring ausgestellt. Die Exponate aus dem privaten Nachlass der Schauspielerin stammen aus der Sammlung des Mannheimers Ted Stampfer.