Berlin (dpa). Stars wie Colin Firth, Madonna, Vanessa Redgrave, Jeff Bridges und Jeremy Irons werden zur 61. Berlinale (10. bis 20. Februar) erwartet. Die Internationalen Filmfestspiele Berlin zeigen rund 400 Filme aus 58 Ländern. Allein unter den 16 Filmen im offiziellen Wettbewerb um den Goldenen Bären sind 13 Weltpremieren. Die Filme kommen aus Ungarn, Frankreich, Argentinien, Südkorea, Russland, Israel, Großbritannien und den USA. Deutschland ist nur mit zwei Filmen in der Bären-Konkurrenz. Andres Veiel ("Black Box BRD") geht mit seinem Spielfilmdebüt "Wer wenn nicht wir" über die Anfänge der RAF an den Start. Ulrich Köhler ("Montag kommen die Fenster") zeigt das Drama "Schlafkrankheit" über deutsche Entwicklungshelfer in Afrika.

"Diese Berlinale ist eine Kunstausstellung für den Film", sagte Festivaldirektor Dieter Kosslick. Die Berlinale widme sich dieses Mal fast ganz der Entdeckung der neuen Formen und Tendenzen im Weltkino – dazu gehöre auch 3D. Mit dieser neuen Technik gedrehte Werke zeigen unter anderem Wim Wenders und Werner Herzog.

Die Berlinale hofft weiter, dass ihr im Iran zu einer Haftstrafe verurteiltes Jurymitglied Jafar Panahi nach Berlin kommen kann. "Das Urteil ist in Revision", sagte Kosslick. Er habe noch ein kleines Quentchen Hoffnung, dass der Regisseur doch noch ausreisen darf.

Eröffnet wird das Festival mit dem für zehn Oscars nominierten US-Western "True Grit". Neben den Regie-Brüdern Ethan und Joel Coen kommen auch die Hauptdarsteller Jeff Bridges, Josh Brolin und Hailee Steinfeld zur Deutschland-Premiere.