Magdeburg (gw). Barbarossa, das Geschichtsmagazin des MDR, würdigt am 8. Februar (21.15 Uhr) mit einem Porträt den bekannten DDR-Möbeldesigner Rudolf Horn. Der 1929 geborene Horn hat Serienmöbel zum Selberbauen in die Wohnungen gebracht und war verantwortlich für das Möbelprogramm Deutsche Werkstätten (MDW), das von 1967 bis 1992 in Dresden-Hellerau produziert und mehr als eine halbe Million Mal verkauft wurde. Das Programm bestand aus vielen verschiedenen Einzelteilen wie Seiten- und Frontwänden. Der Käufer musste sie selbst zusammenbauen und konnte dabei kreativ werden.

"Der Wohnraum war knapp. Viele junge Leute haben Wohnen, Arbeiten und Schlafen kombinieren müssen", sagte der heute 81-jährige Professor für Design dem Magazin. Drei Jahrzehnte lang hat er Studenten an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein das Hornsche Motto vermittelt: "Möglichst Vielen Schönes zugänglich zu machen".

Wie der MDR mitteilt, wird Moderator Gunter Schoß in der Sendung noch über die Geschichte eines der erfolgreichsten Exporteure der DDR, des Unternehmens Kinder- und Puppenwagenherstellers Zekiwa aus Zeitz berichten sowie nach dem jüngsten Hochwasser die Geschichte der Deiche im Bereich Magdeburg thematisieren.