Dresden ( dpa ). Das chinesische und japanische Porzellan des sächsischen Barockfürsten August der Starke ( 1670-1733 ) glänzt seit Mittwoch in luxuriöser Kulisse. Für das " weiße Gold " hat der New Yorker Architekt und Designer Peter Marino drei Räume der Porzellansammlung im Dresdner Zwinger prunkvoll ausgestattet. Die sechsmonatige, 2, 4 Millionen Euro teure Rekonstruktion wurde aus Konjunkturpaket-II-Mitteln finanziert, sagte Finanzstaatssekretär Wolfgang Voß. Museumsdirektor Ulrich Pietsch sprach von einer fantasievollen Inszenierung des Porzellanschloss-Traums und einer " Hommage an den Kurfürsten im Geiste des Spätbarock ".