Frankfurt / Main ( dpa ). Wegen der Flugeinschränkungen kommen drei Gemälde von Ernst Ludwig Kirchner womöglich zu spät zu einer großen Retrospektive im Frankfurter Städel-Museum. Zwei Werke aus New York – darunter das " Soldatenbad " ( 1915 ) aus dem Guggenheim Museum – sowie das Bild " Marcella " ( 1909 / 1910 ) aus Stockholm konnten bis Dienstag nicht im Flugzeug transportiert werden, wie ein Museumssprecher sagte.

Zwei dagegen zunächst in Chicago gestrandete Werke aus dem St. Louis Art Museum, darunter " Der Zirkusreiter " ( 1914 ), werden bei der Eröffnung am Donnerstagabend da sein. Sie trafen gestern in Frankfurt ein.

Der Expressionist Kirchner ( 1880-1938 ) war Gründungsmitglied der Künstlervereinigung " Brücke ". Bis zum 25. Juli zeigt das Städel rund 180 Werke von Kirchner. Mit der ersten Retrospektive in Deutschland seit 30 Jahren würdigt das Museum das Gesamtwerk des Malers, Grafikers und Bildhauers.