New York ( dpa ). Die " Washington Post " ist die große Gewinnerin der renommierten Pulitzer-Preise 2010. Sie setzte sich in vier Sparten gegen die Konkurrenz durch, mit ihrer internationalen Berichterstattung, dem Feuilleton, den Kommentaren und Kritiken. Die " New York Times ", die im vergangenen Jahr noch fünf Pulitzer-Preise abgesahnt hatte, musste sich jetzt mit drei Ehrungen zufriedengeben. Die Gewinner wurden am Montag in New York bekanntgegeben.

Den höchsten Pulitzer-Preis für herausragenden " Dienst an der Öffentlichkeit " errang die Zeitung " The Herald Courier of Bristol " im US-Bundesstaat Virginia. Sie hatte Schludereien mit Tantiemen für Gasvorkommen auf Privatgrundstücken aufgedeckt.

Der Debütroman " Tinkers " von Paul Harding und ein Buch über die Weltwirtschaftskrise von 1929, " Lords of Finance " (" Herren des Geldes ") von Liaquat Ahamed, sind mit dem Pulitzer-Preis für Literatur ausgezeichnet worden.

Der Pulitzer-Preis ist die wichtigste Auszeichnung für Journalisten in den USA. Er wird in 21 Kategorien verliehen und ist mit jeweils 10 000 Dollar ( 7400 Euro ) dotiert.