Nürnberg ( dpa ). Deutschland ist das Land der Leseratten. Die Bundesbürger haben im vergangenen Jahr noch mehr Bücher gekauft als 2008. Im Schnitt erwarb jeder Kunde über das Jahr verteilt elf Bücher und gab dafür rund 110 Euro aus, wie der Marktforscher GfK in Nürnberg mitteilte. Schulbücher und Fachliteratur sind dabei nicht mitgerechnet. Insgesamt gingen im Krisenjahr 2009 rund 400 Millionen Bücher über den realen oder den virtuellen Ladentisch im Internet – zwei Prozent mehr als noch 2008.

Gleichzeitig stieg nach der Erhebung der GfK auch die Zahl der Buchkäufer um 2 Prozent – etwa 36 Millionen waren es. Knapp vier Milliarden Euro ließen sich die Bücherwürmer ihre Leidenschaft kosten. Das sind rund drei Prozent mehr als noch 2008. Für die repräsentative Untersuchung wurden 20 000 Menschen befragt.