Berlin (epd). Der Bildhauer, Grafiker und Schriftsteller Wieland Förster übergibt sein Archiv der Berliner Akademie der Künste. Es enthalte unter anderem die Korrespondenz des heute 70-Jährigen mit zahlreichen Künstlerkollegen wie Erich Arendt, Hanns Eisler, Franz Fühmann und Gret Palucca, teilte die Akademie gestern mit.

Zudem gehören zum Bestand "Manuskripte seines literarischen Schaffens" und seine Arbeitsbibliothek. Die Akademie ehrt Wieland Förster aus Anlass des Vertragsabschlusses am Sonntag mit einer Matinee im Haus am Pariser Platz.

Der 1930 in Dresden geborene Förster studierte an der dortigen Hochschule für bildende Künste Bildhauerei und war von 1959 bis 1961 unter anderem Meisterschüler bei Fritz Cremer. 1974 wurde er Mitglied der Akademie der Künste der DDR. Zwischen 1978 und 1990 war Wieland Förster als Vizepräsident der Akademie für die Ausbildung und Betreuung der Meisterschüler zuständig. 1991 trat er aus, weil er mit den Modalitäten der Vereinigung der Ost- und Westakademie nicht einverstanden war.