Los Angeles (dpa). Ein Hollywood-Rebell ist tot: Der durch den Kultfilm "Easy Rider" berühmt gewordene Schauspieler und Regisseur Dennis Hopper starb mit 74 Jahren in Kalifornien. Aus dem Kreis seiner Familie wurde am Sonnabend bekannt, dass Hopper am Vorabend in Venice bei Los Angeles den Kampf gegen Prostatakrebs verloren hatte. Angehörige und engste Freunde seien bei ihm gewesen.

Mit seinem Regiedebüt "Easy Rider" (1969) war Hopper 1969 zu Weltruhm gelangt. An der Seite von Peter Fonda und Jack Nicholson war auch er als anarchistischer Motorradfahrer zu sehen. Zuletzt arbeitete Hopper bei der TV-Serie "Crash" nach dem gleichnamigen Oscar-gekrönten Film von 2004 mit. Seine letzte Filmrolle spielte er 2008 in "Elegy oder die Kunst zu lieben" nach der Romanvorlage von Philip Roth.

Doch schon im Oktober sagte er aus gesundheitlichen Gründen alle Termine ab. Und dennoch war Hopper – sichtlich abgemagert – dabei, als er Ende März mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt wurde.

Außer im Film, Fernsehen und auf der Bühne machte sich Amerikas einstiges Enfant terrible auch als Kunstsammler, Maler und Fotograf einen Namen. "Das einzige Kreative in meinem Leben war Malen und Fotografieren", bekannte er vor einigen Jahren.