Alois Nebel
CZ/D 2011 l R: Tomáš Luňák l D: Miroslav Krobot, Marie Ludvíková, Karel Roden l FSK: ab 12 l 84 Min.

Auf dem Moritzhof:
Donnerstag, 16. Januar l 18.15 Uhr
Freitag, 17. Januar l 17.00 Uhr & 19.00 Uhr
Samstag, 18. Januar l 17.00 Uhr
Sonntag, 19. Januar l 16.00 Uhr & 18.15 Uhr
Montag, 20. Januar l 18.15 Uhr
Dienstag, 21. Januar l 20.15 Uhr
Mittwoch, 22. Januar l 18.15 Uhr
Donnerstag, 23. Januar l 18.15 Uhr
Sonntag, 26. Januar l 16.00 Uhr
Montag, 27. Januar l 18.15 Uhr
Mittwoch, 29. Januar l 18.15 Uhr

Eintritt: 5 Euro / 4 Euro erm.

Herbst 1989: Alois Nebel arbeitet als Fahrdienstleiter an einem kleinen Bahnhof in Bílý Potok, einem abgelegenen Ort an der tschechoslowakischpolnischen Grenze, dem früheren Sudetenland. Er ist ein Einzelgänger, der das Sammeln alter Fahrpläne der Gesellschaft von Menschen vorzieht. Doch manchmal legt sich der Nebel über die Bahnstation, und dann sieht er Züge mit Geistern und Schatten aus der dunklen Vergangenheit Mitteleuropas: dem Zweiten Weltkrieg, der Vertreibung der Deutschen, der sowjetischen Besatzung. Alois Nebel wird diese Alpträume nicht los und endet schließlich in einem Sanatorium. Dort lernt er "den Stummen" kennen, der bei dem Versuch, die Grenze zu überqueren, verhaftet wurde. Niemand weiß, warum er nach Bílý Potok gekommen ist oder was er dort sucht, aber er ist es, der Alois Nebel dabei hilft, den Kampf gegen seine Dämonen aufzunehmen ...

Dieser lakonisch-schwermütiger Zeichentrick-Noir "Alois Nebel", basierend auf der gleichnamigen Graphic-Novel-Trilogie von Kultautor Jaroslav Rudiš, wurde mit dem äußerst aufwändigen "Rotoskopie"-Verfahren erstellt und ausgezeichnet mit dem europäischen Filmpreis. "Alois Nebel" ist täglich bis zum 29. Januar auf dem Moritzhof zu sehen.

 

Bilder