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Wenn Dudelsackspieler aus Neuseeland und Marching Bands aus Mexiko mit Blasmusikern aus dem Oman und Militärmusikern aus Belarus gemeinsam musizieren – dann tourt die Internationale Musikparade wieder durch Deutschland.

Von Januar bis März 2014 gastiert Europas größte Tournee der Militär- und Blasmusik bereits zum 13. Mal in Deutschland. Die Musikparade verwandelt die größten Hallen von Hamburg bis Kempten und von Köln bis Dresden in einen musikalischen Paradeplatz. Deutschlandweit werden wieder mehr als 100.000 Zuschauer erwartet. 400 Künstler aus sieben Nationen – allen voran Musiker, Solisten und Formationen aber auch Tänzer und Fahnenschwenker – präsentieren die schönsten Märsche und weltberühmte Melodien. Im Mittelpunkt steht die Militär- und Blasmusik in all ihren internationalen Facetten.

Die mitreißende Show bietet aber auch Jazz, Swing und Popmusik. Die Musiker sind alle Meister ihres Faches und mehrfach ausgezeichnet. Zur Musikparade werden sie in ihren prächtigen, stolzen Uniformen, in ländlicher Tracht, exotischen Kostümen und farbenfroher Folklore aufmarschieren.

Aus Amerika, Asien, Australien und Europa kommen die Künstler dieses Jahr zu den Konzerten der Musikparade. Die weiteste Anreise haben die Musiker aus dem Oman (Royal Air Force Band), China (Water Affairs Wind Orchestra) und Mexiko (Buhos Marching Band Mexico). Die "Celtic Pipe Band" reist zusammen mit der "Highland Dance Company" vom anderen Ende der Welt sogar aus Neuseeland an. Russland (Ural Band), Weißrussland (Central Army Band), Bulgarien, die Ukraine, Moldawien, Litauen, Polen und Slowenien sind die diesjährigen musikalischen Gesandten Osteuropas.

Aus Nordeuropa kommt maritime Marsch- und Blasmusik von der "Royal Swedish Navy Cadet" Band. Die "Marines Ungdomsmusikkar" sind 70 musikbegeisterten Kadetten und das einzige Jugendorchester Schwedens, das die Ehre hat, bei der Wachablösung am königlichen Schloss in Stockholm zu spielen.

Die Pipes & Drums der "Royal Air Force Station Waddington" und der "Nottinghamshire Police" sind die beiden musikalischen Repräsentanten Großbritanniens. Die französische Hauptstadt entsendet ihre "Pompiers de Paris" – den Musikzug der Pariser Feuerwehr – nach Deutschland. Die Nachbarländer Österreich, sowie Belgien und Niederlande sind mit dem "Königlichen Polizei Orchester Antwerpen" und den "Dutch Pipe and Drums" vertreten.

Die "Blaskapelle Bad Bayersoien" ist eine der diesjährigen deutschen Formationen. Bereits 1827 gegründet, präsentieren die Musiker echte, handgemachte böhmische und bayrische Volksmusik. Auch zehn Schuhplattler und Goaßlschnalzer (goaßlschnalzen = Peitschen schlagen) gehören zu dieser traditionsreichen Kapelle, die ihr Publikum mit Klassikern wie "Tiroler Holzhacker" oder
"Schneewalzer" begeistert.

Aus dem Saarland kommt die "Bergkapelle St. Ingbert". 1839 als Werkskapelle im Kohlebergbau gegründet, treten die 58 Musiker heute noch in traditioneller Bergmannstracht auf. Das "Marsch- und Drillkontingent" aus Oberlichtenau ist ein noch junges Ensemble aus Sachsen, das Motive aus James-Bond-Filmen musikalisch und choreographisch umsetzt. Hessen ist mit dem "Musikcorps der Freiwilligen Feuerwehr Ufhausen e.V." vertreten. Die Musiker haben ihre Uniformen originalgetreu denen der Wachen des Londoner Buckingham Palastes nachempfunden.

Auf der zweimonatigen Tournee treten insgesamt 40 Formationen aus 20 Nationen auf, die für jedes Konzert der Musikparade individuell arrangiert werden. Höhepunkt jedes Konzertes ist das große Finale, bei dem sich die Nationen mit ihren Orchestern, Musikern und Tänzern zum Musikfest der Nationen formieren und sich mit den schönsten Melodien von ihrem Publikum bis zum nächsten Jahr verabschieden.

 

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