Magdeburg-Mitte ist vor allem die Altstadt des mehr als 1200-jährigen Magdeburg. Doch als Altstadt empfinden nur wenige Besucher diesen Teil Magdeburgs. Denn trotz der vielen Jahrhunderte, die seit ihrem ersten urkundlichen Nachweis ( 805 ) vergangen sind, hat die Stadt keine Patina ansetzen können. Nur wenige Gebäude in der Altstadt sind wirklich alt, weil Magdeburg zweimal in seiner Geschichte zerstört wurde. Am heftigsten traf es jeweils den Teil, der heute als Magdeburg-Mitte bezeichnet wird.

Dennoch ist es wie schon zu Zeiten Karl des Goßen und Otto des Großen : Rund um den Alten Markt und um den Domplatz schlägt das Herz Magdeburgs. Dort wird seit altersher gearbeitet, gehandelt, regiert, aber auch bei Bier und Wein gesungen und getanzt.

Magdeburg-Mitte, das sind das Rathaus aus dem 17. Jahrhundert mit der städtischen und die barocken Paläste am Domplatz mit der sachsen-anhaltischen Regierung. Seit Otto I. in der Magdeburger Pfalz Privilegien verlieh, wird in der Stadt auch große Politik gemacht.

Magdeburgs Mitte ist aber auch seit alters her der Ort, an dem Händler ihre Waren anbieten. Heute sind dort u. a. das Allee-Center, Karstadt, das City-Carré und viele Einzelhändler zu Hause.

Die moderne Mitte sind Hotels, Kneipen, Cafés, Restaurants, Kabaretts, ein Schauspielhaus, das modernste Opernhaus des Landes, Museen und zahlreiche Sehenswürdigkeiten : Der Dom, das Kloster, mittelaterliche Kirchen, die Grüne Zitadelle, die Möllenvogtei, die Gründerzeithäuser am Hasselbachplatz und vieles mehr. ( rpr )