Die Stadt Staßfurt und ihre Umgebung gelten als die Wiege des Kalibergbaus. Der aus der Altmark stammende Chemiker Adolph Frank hatte als erster die Bedeutung der Kalisalze für die Düngung im Zuckerrübenanbau erkannt. 1861 erwarb Frank ein Patent für die Gewinnung von Chlorkalium. Im gleichen Jahr eröffnete er eine Kalifabrik in Staßfurt. Das wirkte wie ein Signal. Elf Jahre später gab es bereits 33 Kalifabriken in Staßfurt und im benachbarten Leopoldshall. Nach einer Vereinigung mehrer Kalifabriken wurde Frank Generaldirektor der Vereinigten Chemischen Fabriken in Leopoldshall.

Im Stadt- und Bergbaumuseum Staßfurt ist der Geschichte des Kalibergbaus ausgiebig Raum gewidmet. Das Museum befindet sich im alten Salzgrafenhaus. Dort und im Freigelände sind Maschinen und Geräte und viele Dokumente aus dem früheren Staßfurter Bergbau zu sehen. Eine Sammlung im Obergeschoss des Museums zeigt, wie vielfältig Salzkristalle sind. ( rpr )

Stadt- und Bergbaumuseum Staßfurt, Pestalozzistraße 6.

Geöffnet : Dienstag und Donnerstag, 10 bis 12 und 13 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung.

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