Die gebürtige Französin ist nicht nur Sängerin sondern auch Songwriterin und Dokumentarfilmmacherin mit Wohnsitz in Tuscon, Arizona. Dort wurde sie von Calexico-Mastermind Joey Burns zur Musik überredet. Positiv aufgenommen wurden an Dissards Erstling vor allem die Mischung aus französischem Neochanson und sogenanntem Wüstenrock.

Jetzt folgt mit "L’Abandon" die zweite Umschreibung der Americana-Kultur unter chansonesken Vorzeichen. Auch hier haben ihre Mit-Musiker von Calexico und Giant Sand dafür gesorgt, dass französischer Chanson nach mexikanischem Grenzgebiet, und Americana-Musik nach Rotwein klingt. Hier vereinen sich Akkordeon, Gitarre, Mundharmonika und Streicher zu einer transatlantischen Melange.

Zu erleben ist Marianne Dissard mit ihrem neuen Album am 12. Februar um 21 Uhr auf dem Moritzhof. Der Titel "L’abandon" gibt die Richtung vor: Er bedeutet soviel wie "Abkehr" und Marianne Dissard versteht ihn programmatisch. Der romantische Unterton des Vorgängeralbums "L’entredeux" ist wilder Entschlossenheit und Konfrontation gewichen.

War "L’entredeux" noch geprägt von Joey Burns, der mit Dissards Hilfe seine musikalischen Vision vom französischen Chanson auslebte, ist es heute Marianne Dissard, die als Produzentin ein authentisches Bild von sich selbst erschafft.

Karten (10 Euro Vorverkauf, 12 Euro Abendkasse) gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen und auf dem Moritzhof.


Weitere Informationen:
www.myspace.com/mariannedissard
www.moritzhof-magdeburg.de