Russische Filmtage in Sachsen-Anhalt / auf dem Moritzhof vom 06. bis 08. Mai:

Freitag, 06. Mai
19.00 Uhr Hydraulica

Samstag, 07. Mai
18.00 Uhr Rusalka
20.00 Uhr Bibinur, Diskussion mit Yuri Feting, dem Regisseur des Films und Alexander Mamontov (Direktor des Internationalen Filmfestivals "Festival of Festivals" St. Petersburg)

Sonntag, 08. Mai
16.00 Uhr Rusalka
18.00 Uhr Der Garten
20.00 Uhr Es tut nicht weh

Hydraulik // ГИДРАВЛИКА Rus 2010 l R: Evgeni Serov l OmdtU l 90 Min.
Drei ehemalige Kommilitonen der Technischen Hochschule, treffen unter denkbar ungünstigen Umständen erneut aufeinander. Sam und ein Dieb dringen in die Wohnung Tchistiks ein. Sam hat eine Rechnung offen mit Tchistik. Dieser hatte ihn nur wenige Tage vor der Diplomverteidigung denunziert, weshalb er exmatrikuliert worden war. Nun, zufällig in die Wohnung Tchistiks geraten, sinnt er auf Rache…

Rusalka // Русалка Rus 2007 l R: Anna Melikian l OmdtU l 100 Min.
Alisa hat die Nase voll vom Leben in der Provinz und zieht in die Großstadt Moskau. Dort rettet die quirlige Meerjungfrau einen lebensmüden reichen Geschäftsmann vor dem Ertrinken im Konsumrausch und findet ihren Märchenprinzen.

Bibinur // БИБИНУР Rus 2009 l R: Yuri Feting l OmeU l 98 Min.
Die betagte Bibinur sieht in einem Traum, dass sie sterben wird. Die ihr verbleibende Zeit nutzt sie, um Schulden zu bezahlen und sich auf den Abschied vorzubereiten. Plötzlich erscheinen kriminelle Geschäftsleute, die den alten Dorffriedhof verkaufen wollen.
Anschl. Diskussion mit Yuri Feting (Direktor des Internationalen Filmfestivals "Festival of Festivals" St. Petersburg)

Der Garten // Sad
Rus 2008 l R: Sergej Ovcharo l OmeU l 96 Min.
Ein Kirschgarten, der keine Ernte mehr abwirft, symbolisiert in Russland den Adel, der nur noch eine dekorative Funktion hat. In der neuen Verfilmung der gesellschaftlichen Komödie von Tschechows "Der Kirschgarten" werden die Figuren exzentrisch und charmant dargestellt.

Es tut nicht weh // Мне не больно
Rus 2006 l R: Alexej Balabanov l OmdtU l 101 Min.
Tata ist eine hübsche junge Frau, die vor langer Weile vergeht. Eines Tages ändert sich dies schlagartig: Mischa, ein junger Designer, steht zusammen mit seinen Freunden vor Tatas Tür und offeriert seine Design-Ideen, um Geld zu verdienen. Die Ideen der drei gefallen Tata und schon bald gibt es reiche Kunden, teure Dinners und horrende Honorare. Doch das Wichtigste: Sie liebt Mischa…

Eintritt: 5 Euro // 4 Euro erm.

In der Woche vom 5. bis 10. Mai findet in Sachsen-Anhalt die Dritte Russische Filmwoche statt. Erstmalig ist auch der Magdeburger Moritzhof an drei Tagen Gastgeber dieser Veranstaltungsreihe. Vom Freitag bis Sonntag werden Filme gezeigt, die einen Einblick in neueste Entwicklungen der russischen Filmkunst geben. Damit schaffen die Veranstalter und ihre Partner – dazu gehört der Verein Russisch und Mehrsprachigkeit – die Möglichkeit, einem interessierten Publikum Filme im Original vorzustellen.

Die Aufführung des Films "Bibinur" (mit englischen Untertiteln) am Sonnabend, dem 7. Mai, erfolgt in Anwesenheit des Regisseurs Yuri Feting. Er und der ebenfalls anwesende Leiter des Internationalen Filmfestivals in St. Petersburg, Alexander Mamontov, werden im Anschluss an die Vorführung das Gespräch mit den Zuschauern suchen. Den Auftakt der Filmtage bildet am 6. Mai um 19 Uhr der Streifen "Hydraulic" (Russland 2010 – mit deutschen Untertiteln): Drei ehemalige Kommilitonen treffen unter ungewöhnlichen Umständen aufeinander. Für einen von ihnen eröffnet sich dabei die Gelegenheit, die an ihm begangene Denunziation zu rächen. Am 7. Mai um 18 Uhr und am 8. Mai um 16 Uhr kommt der Film "Rusalka" ("Die Meerjungfrau") zur Aufführung (mit deutschen Untertiteln), der besonders Jugendliche ansprechen wird: Im Mittelpunkt der Handlung steht ein Mädchen, das seinen Platz im schwierigen russischen Leben sucht.

Mit dem Film "Der Garten" haben die Veranstalter eine moderne Verfilmung des "Kirschgartens" von Tschechow ausgewählt (8. Mai, 18 Uhr, deutsche Untertitel). Den Abschluss der russischen Filmtage am 8. Mai um 20 Uhr bildet der Film "Es tut nicht weh" (ebenfalls mit deutschen Untertiteln), der bereits auf zahlreichen internationalen Filmfestivals vorgestellt wurde. Er erzählt eine Geschichte aus dem gegenwärtigen russischen Alltag.