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Vertical-Marathon 3. Weltmeisterschaft im Treppenlaufen

Der beste Mann läuft langsamer als im vergangenen Jahr, die schnellste Frau verbessert ihre Zeit. Eine Qual ist es allemal. Nach dem Treppenläufer-Marathon heißt es deshalb: Beine hochlegen.

19.02.2017, 12:01

Hannover (dpa) - Bei der 3. Weltmeisterschaft im Treppenlaufen hat Johannes Schmitz als Schnellster 83 808 Stufen überwunden. Der Extremsportler aus Northeim siegte beim Vertical-Marathon über 42,195 Kilometer in 10 Stunden, 24 Minuten und 34 Sekunden.

Schmitz verteidigte damit seinen Weltmeistertitel, war aber etwas langsamer als im vergangenen Jahr. "Die ersten Stunden war es sehr gut, aber irgendwann fällt man in ein Loch, die Treppen werden immer schwieriger", sagte der Sieger nach seinem Zieleinlauf. 19 Teilnehmer aus Österreich, Frankreich, Luxemburg, der Schweiz und Deutschland waren in einem 13-stöckigen Hochhaus in Hannover gestartet.

Schmitz war bei seinem Sieg im vergangenen Jahr neun Minuten schneller gewesen. Eigentlich wollte er sich verbessern und unter zehn Stunden laufen. Feiern mochte er nicht mehr, er freue sich darauf, die Füße hochlegen zu können, sagte Schmitz nach seinem Sieg am Samstagabend.

Zweiter wurde der Österreicher Georg Kreer, der nach 10 Stunden, 56 Minuten und 49 Sekunden mit einer Landesfahne ins Ziel lief. Er gönnte sich erstmal ein alkoholfreies Bier.

Erste bei den Frauen war zum dritten Mal Gabi Hirsemann mit 11 Stunden, 12 Minuten und 44 Sekunden. Sie wurde Dritte in der Gesamtwertung. Im Vergleich zum Vorjahr verbesserte die Hildesheimerin ihre Zeit um rund 47 Minuten. "Wahnsinn, das ist ein Jahr Trainingsmühe wert", jubelte sie.

Die Teilnehmer mussten innerhalb eines Zeitlimits von 15 Stunden die Hochhaustreppen insgesamt 194 Mal rauf und wieder runter laufen.

Vertical-Marathon