Manchmal finden sich Rechtschreib- und Grammatikfehler sowie Fehler in Namen und Zahlen in unseren Texten, und im Grunde lässt sich das Warum nicht erklären. Damit will ich nicht im Geringsten Fehler entschuldigen. Fest steht nur: Fehler werden nicht absichtlich gemacht, sie entstehen wider besseres Wissen und sie sind uns auch jedes Mal peinlich, zumal wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, uns – zu Recht – mit der Nase darauf stoßen. „Fusch“ zum Beispiel war Pfusch, da beißt die Maus keinen Faden ab.

Einiges an Fehlern mag durchaus der Eile geschuldet sein, mit der Nachrichten zu Papier gebracht beziehungsweise ins Internet gestellt werden. Da es im Internet sehr auf Schnelligkeit ankommt, ja Schnelligkeit das Markenzeichen dieses Mediums ist, ist dort die Fehlerquote zugegebenermaßen auch am höchsten. Allerdings besteht dort am ehesten die Möglichkeit zu rascher Korrektur bei Rechtschreib- beziehungsweise Grammatikfehlern.

Bei der gedruckten Zeitung gibt es diese schnelle Korrekturmöglichkeit nicht. Eine Berichtigung kann gegebenenfalls frühesten in der Ausgabe des darauffolgenden Tages stehen. Berichtigt werden allerdings nur inhaltliche Fehler, Tippfehler nicht, außer ein solcher war sinnentstellend. Natürlich werden unsere Seiten, ehe sie zum Druck gehen, redigiert und gegengelesen, und wenn nötig, werden auch Fakten überprüft. Und dennoch ... Manchmal werden nach dem Korrekturlesen Texte noch verändert oder fliegen ganz von der Seite, um Wichtigerem Platz zu machen. Da kann es dann passieren ...

Wir Journalisten verließen uns auch zu sehr auf die automatische Rechtschreibprüfung und Silbentrennung beim Erstellen der Texte, schilderte ein Leser aus Barleben seinen Eindruck. Und er fügte Fälle an, in denen der „Kollege Computer“ dabei augenscheinlich danebengelegen hatte. Natürlich können und wollen wir nicht der Maschine menschliche Fehlleistungen anlasten.

Deshalb: Ihre Hinweise auf Fehler sind hilfreich und willkommen, da sie uns zu genauerem Hinschauen und größerer Sorgfalt mahnen.