Burg l Lichterglanz, Plätzchenduft und weihnachtliche Klänge: Der Weihnachtsmarkt in Burg ist  offiziell eröffnet. Bürgermeister Jörg Rehbaum (SPD) gab gemeinsam mit dem Weihnachtsmann den Startschuss. Letzterer wird während aller Weihnachtsmarkttage, also bis einschließlich Sonntag, für den Nachwuchs Rede und Antwort stehen, denn der Bärtige hat ein Zimmer im Boulevard-Kaufhaus in der Schartauer Straße bezogen. Dort nimmt er Wunschzettel entgegen, verteilt Süßigkeiten oder liest Märchen vor.

Glühweinnacht ist Tradition

Für Klein und Groß gibt es rund um den Magdalenenplatz allerlei Weihnachtsleckereien. Gebrannte Mandeln, Grünkohl, Glühwein und Co. laden zum Probieren ein. Und eines darf auf einem Weihnachtsmarkt nicht fehlen: Glühwein. Besonderes die Burger Glühweinnacht am Sonnabend ist ein beliebter Treffpunkt. In diesem Jahr wird die Partyband „Let‘s Dance“ während der Glühweinnacht zum Tanzen einladen. Am Freitag unterhalten „Helga und Band“ die Besucher.

Eine Hiobsbotschaft ereilte die Veranstalter aber bereits am Vortag der Eröffnung. Gleich drei Schausteller hatten für den Burger Weihnachtsmarkt kurzfristig abgesagt. „Wir wollten ein richtig tolles Kinderdorf anbieten, mit Karussell, Entenangeln, Losbude, Zuckerwatte und Lebkuchenherzen“, berichten Jens Hitzeroth, Dienstleister für die veranstaltende Agentur Esprit. „Seitdem hängen wir am Telefon, um Ersatz zu organisieren. Wir sind stinksauer, traurig und verdammt wütend. Aber Weihnachten sind selbst kleine Karussells verdammt schwer zu bekommen. Wir bleiben dran, natürlich“, heißt es in der Stellungnahme der Agentur Esprit weiter. Der Weihnachtsmarkt auf der Schartauer Straße und dem Magdalenenplatz wirkt dadurch wie ein Flickenteppich: Zwischen den Weihnachtshütten ist zu viel Platz.

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Notlösung gefunden

Zumindest zum Eröffnungstag wurde eine Notlösung gefunden. Der Nachwuchs durfte den ganzen Tag lang mit einem Nostalgie-Karussell kostenlos mitfahren – auf Pferden, Weihnachtswägelchen oder Autos. „Wir hoffen, dass wir für die anderen Tagen noch eine Lösung finden. Doch es ist schwierig“, sagt Jens Hitzeroth. Und damit die Kinder nicht traurig sind, ist für Süßigkeiten wie gebrannte Mandeln und allerhand Zuckerwatte gesorgt. Auf Facebook wurde das mangelnde Angebot für den Nachwuchs bereits heiß diskutiert.