Gardelegen l 13 Bäume in und um Gardelegen herum werden bis Februar gefällt. Darüber informierte Bürgermeisterin Mandy Zepig am Dienstag im Hauptausschuss. Betroffen sind drei Ulmen am Burgwall, die durch Schädlingsbefall nicht mehr standsicher sind, sowie eine Linde an der Stendaler Straße, vier Linden am Stadtgraben, eine Birke am Spielplatz an der Goethestraße und die Kaukasische Flügelnuss am Wall an der Goethestraße.

Gefahr im Verzug am Spielplatz

Außerdem werden auf der Ackendorfer Landstraße außerorts drei Kastanien gefällt. Wann genau die Arbeiten stattfinden, konnte Anett Sell vom städtischen Bauamt gestern auf Anfrage noch nicht sagen. Nun sollen zunächst Angebote eingeholt werden. Zunächst müsse auf jeden Fall die Birke am Spielplatz an der Goethestraße heruntergenommen werden, „da ist Gefahr im Verzug“, so Sell.

Zusammen mit einem Baumgutachter war Sell in den vergangenen Tagen unterwegs und hat Bäume in der Stadt geprüft. Nun habe es vom Gutachter die Rückmeldung gegeben, dass 13 Bäume gefällt werden müssen, das komplette Gutachten erwartet Sell in Kürze. Darunter auch die Kaukasische Flügelnuss, die drei Stämme hat und bereits seit vielen Jahren mit einer Baumsicherung versehen ist.

Keine Rettung möglich

Die drei Stämme sind durch Seile miteinander verbunden. Auf dem Wall sind vier Linden am Stadtgraben betroffen. „Das sind alles Linden, die sind rund 120 Jahre alt“, sagte Sell. Für alle gefällten Bäume müssen neue nachgepflanzt werden. Auf dem Wall werden junge Linden anstelle der gefällten gepflanzt.

Sell betonte noch einmal, „dass nur geschädigte Bäume gefällt werden“. Und bei allen 13 genannten Bäumen sei es so, „dass sie durch Pflegemaßnahmen nicht mehr revitalisiert werden können“. Sprich: Es helfe nicht, die Bäume herunter zu schneiden. Bis Februar 2017 müssen die Fällarbeiten abgeschlossen sein.