Jävenitz l Der Jävenitzer Landwehrschützenverein hat mit Dirk Pieper und Steffi Beckmann ein Königspaar, die quasi auch im „richtigen Leben“ ein Paar sind. Der gemeinsame Wohnort sorgte somit beim Jävenitzer Schützenfest am Sonnabend für einen Spareffekt in doppelter Hinsicht. Der Festumzug zum Anbringen der Königsscheiben führte nur zu einem Wohnhaus. Das brachte Zeitersparnis. Und es gab damit auch nur einen Empfang mit Getränken und Häppchen beim Anbringen der Scheiben. „Wir haben es in diesem Jahr aus Sparsamkeitsgründen so hinbekommen, dass wir die Scheiben nur an einem Ort anbringen werden, denn sparen müssen wir schließlich alle“, meinte Vereinsvorsitzender Fred Bohndick gut gelaunt bei der Proklamation der neuen Majestäten. Die fand am späten Sonnabendnachmittag im kleinen Park am großen Kriegerdenkmal statt. Ihre Aufwartung machten dabei dem neuen Königspaar befreundete Vereine und Gilden aus Kalbe, Gardelegen, Letzlingen und Bismark. Angetreten waren außerdem Schützen vom Partnerverein Lehre und Landwehrschützen des USB-Vereines (Börgitz, Staats, Uchtspringe).

Zuvor gab es eine Schweigeminute für den vor kurzem verstorbenen Günter Lemke von der Bismarker Gilde. Er hatte von 1995 bis 2016 jedes Jahr für die Salutschüsse bei der Proklamation der Jävenitzer Majestäten gesorgt. Ein stilles Gedenken gab es zudem für den im vorigen Jahr verstorbenen Peter Urban, der zu den Gründungsmitgliedern des Jävenitzer Vereines gehörte.

Zum Hofstaat gehören zudem Rudi-Rolf Kuschfeldt und Carmen Bohndick, die als Zweitplatzierte das Königsschießen für sich entscheiden konnten, und Fred Bohndick und Antje Matthias als Drittplatzierte.

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Nach dem Anbringen der Königsscheiben am Wohnhaus der Majestäten, das traditionell Rudi-Rolf Kuschfeldt übernahm, ging es zum gemütlichen Beisammensein ins Vereinsheim der Schützen. Dort sorgten die Calvörder Preiselbeeren für ein humorvolles Unterhaltungsprogramm.