Walbeck l Wohl fast die gesamte Gemeinde Walbeck war auf den Beinen, um gemeinsam in den Advent zu starten. Gemeinde und Vereine hatten zum diesjährigen Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz und im Bürgerhaus „Ulrich Mühe“ allerlei auf die Beine gestellt, um die kleinen und großen Besucher zu unterhalten.

Während im Saal die ersten weihnachtlichen Klänge von den Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte zu hören waren, duftete es draußen schon verführerisch nach Glühwein und Holzkohle. Parkplätze rings um das Marktgelände waren rar, auch zahlreiche Nicht-Walbecker nutzten die Gelegenheiten für einen Bummel an den Buden entlang.

Doch zunächst galt das Interesse dem Auftritt der „Hagenwichtel“. Die Kinder hatten ein schönes Programm eingeübt. Dass auch die noch recht Kleinen aus der Waldwichtel-Gruppe beim Programm mitmachen konnten, begeisterte nicht nur die Eltern und Großeltern, sondern wohl am meisten die Kinder selbst, die ganz aufgeregt immer wieder zu ihren Erziehern blickten und mitmachten, was die vorgaben. Der Applaus fiel entsprechend kräftig aus. Die Gedichte der künftigen Schulanfänger kamen wie aus der Pistole geschossen, die Kinder hatten fleißig ihre Texte geübt. Schon ein wenig traditionell sangen alle dann zum Schluss des Programmes das Lied „Weihnachtsmarkt“, mit dem das Markttreiben am Fuße des Bürgerhauses symbolisch eröffnet wurde.

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Doch die langen Tischreihen leerten sich nicht etwa sofort. Denn ganz gespannt warteten alle Walbecker und Gäste schon auf den Auftritt der Erwachsenen. Die Laienspielgruppe hatte nämlich wieder ein Märchen einstudiert.

Bereits zum 11. Mal wurde so das Bürgerhaus zum Märchenpodium, freute sich Ortsbürgermeister Martin Herrmann über die Kontinuität und Spielfreude der Darsteller. Er gab aber zu bedenken, dass die Kinder um 17 und 18 Uhr auf jeden Fall auf dem Markt sein sollten, denn dann habe sich Frau Holle in Walbeck angesagt. Was sie wohl im Gepäck mitgebracht hatte?

In diesem Jahr kam „Hänsel und Gretel“ zur Aufführung und brachte nicht nur den Zuschauern, sondern auch den Akteuren selbst viel Spaß. Das ganze Parkett wurde zur Bühne, vom Wohnhaus der Familie von Hänsel und Gretel am Waldrand über den Wald bis hin zum Domizil der Hexe.

Während drinnen noch gespielt wurde, sammelten sich zunehmend Besucher auch an den Ständen draußen, um bei Glühwein, Punsch und allerlei weiteren Genüssen einige gemeinsame Stunden an den Ständen der Vereine und Institutionen zu verbringen.