Wust/Schollene l  Laut Risikoanalyse stehen beide Wehren mit Fahrzeugbeschaffungen für 2017 und 2018 im Bedarfsplan. Die Verwaltung hatte drei Variante unterbreitet:

1. Das Einsatzfahrzeug für Wust würd dieses Jahr gekauft. Die Lieferung sollte erfolgen, wenn das neue Gerätehaus fertig ist.

2. Die Beschaffung beider Fahrzeuge würde 2018 realisiert. Hierzu bestünde die Möglichkeit, für diese neuen Fahrzeuge Fördermittel zu erhalten. Allerdings ist es fraglich, ob und wann diese bewilligt werden. Die für dieses Jahr geplanten Mittel für Wust würden dann in das Haushaltsjahr 2018 übertragen.

3. Das Einsatzfahrzeug für Wust wird 2018 beschafft, das Schollener dann im Jahr 2019, alle weiteren Anschaffungen entsprechend der Brandschutzbedarfsplanung würden um ein Jahr verschoben.

Die dritte Variante kam für die Ratsmitglieder überhaupt nicht in Frage. Und bei Variante 2 ist ihnen zu vage, ob die Fördermittel überhaupt bewilligt werden. Und es würde dann wohl auch knapp werden mit der Anschaffung in 2018, da die Vergabeverfahren hätten europaweit durchgeführt werden müssen.

Schollene ist 2018 dran

Deshalb entschieden sich alle 18 anwesenden Ratsmitglieder einstimmig für die erste Variante. Hauptamtsleiter Martin Schröder erklärte, dass die Verwaltung nun den Markt sondieren wird, um die im Haushalt eingeplanten 220 000 Euro sinnvoll in ein Gebrauchtfahrzeug zu investieren.

Für Schollene soll dann 2018 mit Fördermitteln ein Vorführ- bzw. ein neues Fahrzeug gekauft werden. 300.000 Euro Eigenmittel wird die Verbandsgemeinde dafür einplanen.