Magdeburg (ha) l Im November pflanzt der Eigenbetrieb Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg (SFM) insgesamt 41 Bäume in der Quarantänezone für den Asiatischen Laubholzbockkäfer (ALB) nach. Dabei handelt es sich um Baumarten, die nicht zu den Wirtsbäumen des Schädlings zählen. Die Nachpflanzung erfolgt in Abstimmung mit dem Umweltamt und mit Genehmigung der Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau (LLG) auf Flächen, die durch den SFM bewirtschaftet werden.

So sollen in der Badeteichstraße insgesamt 16 Bäume, darunter Magnolie, Rotdorn, Blumen-Hartriegel, Gartenjasmin, Goldregen, Weißdorn und Tamariske nachgepflanzt werden. Diese gelten als Ziergehölze mit einer prächtigen Blüte.

Im Kraftwerk-Privatweg werden 12 neue Bäume gepflanzt. Hier werden künftig unter anderem Raritäten wie Tulpenbaum, Amberbaum, Ginkgobaum oder auch Blauglockenbaum und Traubeneiche neues Grün in den Stadtteil bringen.

Zudem werden rund 50 Heckenpflanzen 12 verschiedener Arten, darunter Heckenkirsche, Zierquitte, Feuerdorn, Buchsbaum, Berberitze und Liguster ihren Platz auf Grünflächen am Kraftwerk-Privatweg finden.

In der Allerstraße/Saalestraße sollen 13 ALB-resistente Obstgehölze, beispielsweise Indianerbanane, Felsenbirne, Apfelbeere, Mispel und Goldjohannisbeere gepflanzt werden.

Die Pflanzaktion bildet laut Stadtverwaltung „den ersten Schritt auf dem Weg umfassender, den neuen Bedingungen angepasster Nachpflanzungen in der Quarantänezone“.