Magdeburg l Zwei Beschuldigte im Fall des 23-Jährigen, der am Abend der Abiabschluss-Feier im Stadtpark verletzt wurde, stehen fest. „Intensiv haben die Polizeibeamten nach der Körperverletzung ermittelt“, erklärt Polizeisprecher Mike von Hoff. Offensichtlich mit Erfolg. Ein 17-Jähriger und ein 18-Jähriger aus Magdeburg sollen Schuld an dem Notarzteinsatz unter der Sternbrücke am Abend des 21. April 2017 sein, bei dem ein bewusstlos geschlagene Mann aus Burg behandelt werden musste.

So soll es im Stadtpark abgelaufen sein: Der 23-Jährige war stark betrunken, was später die Alkoholkonzentration in seinem Blut bewies. Der Burger pöbelte eine Gruppe Gymnasiasten an. Er wollte auch zuschlagen, aber dieser Schlag konnte wohl von den feiernden Schülern abgewehrt werden.

Daraufhin schlug der 17-jährige Beschuldigte dem 23-Jährigen ins Gesicht. Der Schlag ließ den Burger zu Boden gehen. „Der zweite Täter nutzte diese Situation brutal aus“, erklärte der Polizeisprecher.

Was der 18-Jährige dann macht, fällt unter den Straftatbestand Gefährliche Körpferverletzung. Er trat dem auf dem Boden liegenden jungen Mann unvermittelt ins Gesicht. Daraufhin wurde dieser bewusstlos. Die Täter holten allerdings keine ärztliche Hilfe, sondern verließen schnell den Ort des Geschehens.

Das Opfer musste wegen seiner Verletzungen sogar mit einem Rettungshubschrauber in die Uniklinik geflogen und dort stationär behandelt werden. Erste Fahndungsmaßnahmen blieben an diesem Abend erfolglos. Jetzt müssen sich die beiden Täter jedoch wegen Gefährlicher Körperverletzung verantworten.