Magdeburg l Die Auswertung der Unfallstatistik 2016 hat ergeben: Universitätsplatz, Walther-Rathenau- und Albert-Vater-Straße gehören zu den Unfallschwerpunkten in Magdeburg. Die Mitglieder der Unfallkommission schauen sich regelmäßig die Stellen in Magdeburg an, an denen es besonders häufig kracht. Mit dem Ziel: Abhilfe schaffen, um Unfälle zu verhindern.

Die Polizeibeamten im Magdeburger Revier haben insgesamt 15 Häufungsstellen ausmachen können. Dazu kommen die Großparkplätze der Stadt, auf denen es relativ oft zu Zusammenstößen kommt, zählt Reviereinsatzdienstleiter Andreas Pretzlaff auf.

Uniplatz im Fokus

Insgesamt 7997 Verkehrsunfälle gab es 2016 in Magdeburg. Zu 75 Unfällen an den immer gleichen Stellen kam es allein rund um den Uniplatz. Patricia Wolle vom Magdeburger Revier kennt die Probleme beim Ein- und Ausfahren des Tunnels: „Fehlerhafte Fahrspurwechsel führten besonders häufig zu Zusammenstößen“, erklärt die Polizistin.

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Sie erläutert die Maßnahmen, die es in der Stadt bereits gab oder die noch kommen sollen: Dazu gehören neue Verkehrsschilder, Markierungen, Ampeln und vielleicht sogar demnächst ein Sperrgitter an der Kreuzung Barleber und Salvador-Allende-Straße. Patricia Wolle: „Dort gab es in der Vergangenheit so viele Verletzte, wir müssen unbedingt tätig werden.“