Hornhausen l Na wenn das kein Oldtimer ist, wie er im Buche steht. Ganz genau wurde dieses Auto in seinem Baujahr 1936 „DKW-F5/700 Meisterklasse“ genannt. Der Hubraum des Motors beträgt 700 Kubikzentimeter, seine Leistung 20 PS und er bewegt die mit Kunstleder bespannte Holzkarosse heute noch mit einer Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometern durch die Gegend.

Vor gut zehn Jahren hatte Hans-Jochen Weickardt aus Osterweddingen, der erst der zweite Besitzer dieses Fahrzeugs ist, das gute Stück gründlich restauriert. Nun war er damit beim Oldtimertreffen in Hornhausen. Wo er gemeinsam mit etwa 60 weiteren Oldtimerbesitzern aus dem Bördekreis und aus umliegenden Landkreisen die Herzen der Freunde alter Fahrzeuge höher schlagen ließ. Zu sehen waren nostalgische Motorräder, Lastkraftwagen und Traktoren, alle älter als 30 Jahre und alle sowohl sehenswert als auch fahrtüchtig. Was auch die meisten bei einer Ausfahrt durch den Ort bewiesen haben.

Dieses Jahre war alles bestens

„Das war unsere bisher beste Ausfahrt“, schätze Wilhelm Kruse ein, der seinerzeit die jährlichen Oldtimertreffen in seinem Wohnort ins Leben gerufen hatte und heute noch als Mitglied der Oldi-Clubs, der dieses Treffen organisiert, mit von der Partie ist – sowohl als Aussteller als auch als Organisationshelfer.

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Er schätzt überdies ein, dass der jetzige Veranstaltungsort – der Nebenbereich des Hornhäuser Sportplatzes – für solch eine Ausstellung gut geeignet ist. Wobei nicht nur historische Fahrzeuge zu sehen und zu bestaunen waren, sondern wo auch Technikhändler allerlei Teile für Oldtimer angeboten, wo die Veranstalter ihre Besucher gut versorgt und wo die Mitglieder des Hornhäuser Schützenvereins den Oldi-Club tatkräftig unterstützt haben.