Emmeringen l Den Bewertungsbogen samt Stift fest in der Hand bleiben die Männer und Frauen immer wieder vor den in der Emmeringer Kirche ausgestellten Fotos stehen, gehen weiter, kehren wieder zurück, schauen noch einmal. Welche fünf Fotos sollen ihre Stimme bekommen? Diese Frage standen den Ausstellungsbesuchern bei der Bewertung sprichwörtlich ins Gesicht geschrieben.

Mehr als 80 Fotos sind ausgestellt

Keine einfache Entscheidung angesichts von mehr als 80 Fotos, die es allesamt wert sind, bewertet zu werden. Beeindruckende wie einzigartige Aufnahmen sind den Hobbyfotografen für die Teilnahme am Fotowettbewerb „So schön ist unsere Börde“ gelungen. Schon für die „Macher“ der Fotoausstellung war es ein schwieriges Unterfangen, aus den mehr als 150 eingereichten Fotos 89 für die Exposition auszuwählen, wie Lutz Bittner während der Ausstellungseröffnung betonte.

Insgesamt 21 Männer und Frauen fühlten sich vom Emmeringer Verein angesprochen, ihre Fotos einzureichen. 16 von ihnen bekamen die Chance, ihre Bilder auszustellen. Hinzu kommen Aufnahmen des Wulferstedters Frank Hinke, der sozusagen der Hauptakteur der Fotoausstellung ist. Seine Bilder werden zusätzlich bewertet.

Bilder

All das gab Lutz Bittner, Vorsitzender des Emmeringer Vereins „Kirche und Kunst“, während der Eröffnung der Ausstellung Karfreitag bekannt.

Am 7. Mai endet Ausstellung

Schon heute stehe zudem fest, dass mit Hilfe der Fotos zwei Kalender gestaltet werden. In einem wird es historische Bauwerke zu sehen geben, im anderen Landschaften.

Die Fotos der Ausstellung „So schön ist unsere Börde“ können nun an den drei folgenden Sonntagen jeweils von 14 bis 17 Uhr unter die Lupe genommen und von den Besuchern bewertet werden. Wenn am Sonntag, 7. Mai, die Exposition zum letzten Mal öffnet, erfolgt die Auswertung des Fotowettbewerbs.

Dafür ist eine Jury zuständig. In ihr Votum fließt zu 20 Prozent die Besucherwertung ein. Den besten Fotografen winkt unter anderem ein Sonderpreis des Bürgermeisters.

Lutz Bittner stellte zudem in Aussicht, dass die Hobbyfotografen am Ende der Ausstellung die Gelegenheit bekommen, an einer Fotografenwerkstatt mit Profis teilzunehmen.