Völpke l „Ich habe einen großen Jubiläumswunsch: Lasst den Verkehrsgarten nicht sterben!“ richtete Klaus Glandien, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Oschersleben im Landkreis Börde, das Wort an seine zahlreich erschienenen Gäste.

1977 als „Verkehrsgarten“ aus der Taufe gehoben, hat sich die Einrichtung zum heutigen „Regionalen Kompetenzzentrum für Sicherheit und Mobilität“ gemausert. Klaus Glandien erzählte eine „bewegende Erfolgsgeschichte mit vielen Höhen und Tiefen, aber auch mit großem Nutzen für unser Gemeinwohl.“

Bewegende Erfolgsgeschichte

„Schönstes Geburtstagsgeschenk ist die große Aufmerksamkeit, die uns durch Eure Teilnahme zuteil wird. Damit wird das Ehrenamt gewürdigt“, hieß Glandien Freunde, Wegbegleiter, Helfer und Förderer der Einrichtung willkommen.

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Neben vielen anderen begrüßte er den Bundestagsabgeordneten Manfred Behrens (CDU), die Landtagsabgeordneten Silke Schindler (SPD) und Doreen Hildebrand (Linke, Mitglied des Verkehrsausschusses), Landrat Hans Walker (CDU), Oscherslebens Bürgermeister Benjamin Kanngießer, Verbandsgemeindebürgermeister Frank Frenkel, den Ortsbürgermeister der Gemeinde Völpke Wolfgang Smolin (alle parteilos) sowie die Mitbegründer der ersten Stunde stellvertretend für die damalige Arbeitsgruppe „Sicherheit im Straßenverkehr“ Walter Wenzel mit Ehefrau.

Prominente Gäste

Glandien zeichnete die Geschichte des Verkehrsgartens nach. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass man gemeinsam stark sei. Dank vieler Partner habe die Vision, einen Verkehrsgarten auf einer Restfläche der damaligen LPG zu errichten, in die Tat umgesetzt werden können. „Bereits zu jener Zeit waren örtliche Betriebe und Einrichtungen Partner, die finanziell und materiell Unterstützung gaben.“

Gemeinsames Ziel war es, die Steigerung von Verkehrsunfällen zu verhindern und die Kinder als jüngste Verkehrsteilnehmer vor den wachsenden Gefahren des Straßenverkehrs zu schützen. Nach der gesellschaftlichen Veränderung im Jahr 1989 seien neue Aspekte und Möglichkeiten genutzt worden, um den Fortbestand des Verkehrsgartens, der in Gefahr war, mit neuen Partnern weiterzuführen.

„Dank Unterstützung durch die Kreisverkehrswacht Helmstedt wurde die Kreisverkehrswacht Oschersleben gegründet und Nutzung und Trägerschaft des Verkehrsgartens beschlossen.“ Er verwies darauf, dass ohne finanzielle und personelle Unterstützung der Fortbestand der Einrichtung gefährdet sei. „Betriebskosten und Ausgaben schlagen hier zu Buche“, weiß Glandien.

Suche nach Unterstützung

Man sei aber auf gutem Weg in Gesprächen mit Verwaltung und Politik. Diese haben ihre Bereitschaft zur Unterstützung kundgetan. Doch auch das Land sei gefragt, machte Klaus Glandien deutlich. „Zahlreiche Bürger unterstützen das weitere Bestehen des Verkehrsgartens als sinnvolle Bildungs- und Freizeiteinrichtung der Region durch eine Unterschriftensammlung.“

Im Anschluss an die Grußworte naschten alle Anwesenden vom üppigen Kuchenbüfett, das die Frauengruppe der Verkehrswacht kredenzt hatte. Für die Verkehrswacht war der Tag nach der Feierstunde zum Jubiläum noch nicht zu Ende. Es schloss sich noch die Jahreshauptversammlung an, auf der sogleich das Jubiläum ausgewertet wurde.