Osterburg l  „Lindenbaum“ heißt die Einrichtung nun, die zweite christliche Kita im Landkreis neben Stendal. Pfarrerin Margaret Lipschütz erinnerte zuvor daran, dass der älteste, nach Friedrich Fröbel benannte Kindergarten einmal Kinderbewahranstalt genannt wurde. Dabei sollte dieser Ort dafür da sein, dass sich Kinder spielerisch und aus eigenem Antrieb heraus entwickeln. Oft werden die Kleinen mit Blumen verglichen. Mit kleinen Bäumchen, um die man sich liebevoll kümmert und die langsam wachsen, das findet die Pfarrerin schon treffender. Selbstvertrauen und Bodenhaftung gehören zur Entwicklung dazu. Wie gut, dass der Beistand Gottes unter Christen inklusive ist! Sprach sie neben dem Lindenbaum.

Mit dem von Kantor Friedemann Lessing begleiteten Lied „Weißt du, wieviel Sternlein stehen“ gingen Kita-Leiterin Anne Schlase und Mitarbeiterin Annett Schwarz zum Programm der Kleinen über. Bei dieser Gelegenheit bedankten sie sich bei den hilfreichen Begleitern mit Schokoladenpräsenten. Auch die Gemeindepädagogin Karin Diebel, die allen nach dem Kaffeetrinken das irische Märchen vom Lindenbaum erzählte, bekam eine süße Dosis ab.

Bürgermeister Nico Schulz beschenkte die Kinder mit vielen Bällen, Ortsbürgermeister Klaus-Peter Gose legte mit einem schmucken Laufrad nach.

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Aus Stendal war sogar die christliche Kita-Leiterin Brigitte Genz angereist, die frühere Chefin von Anne Schlase, um zum Jahresfest und der Namensgebung zu gratulieren. Zu guter Letzt überreichte Superintendent Michael Kleemann einen Scheck in Höhe von 200 Euro und wünschte der Einrichtung, dass sie unter dem neuen Namen in ruhigeren Gewässern fahren möge als in der jüngsten Vergangenheit. Nach so viel Zeremonie düsten die Mädchen und Jungen erst einmal los, während sich die anderen Gäste an Kuchen labten, den Eltern und Erzieher gebacken hatten.

Als unterhaltsamen Höhepunkt hatte Schlase „Zirkus Knopf“ eingeladen, dessen Kulisse die Kleinen längst ausgekundschaftet hatten.