Krüden l Die Initiative „Seehausen links“ widmet sich bei ihrer ersten Veranstaltung in diesem Jahr am Dienstag, 24. Januar, ab 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Krüden einem Thema, das vielen Leuten unter den Nägeln, aber vor allem auch auf der Haut brennt: dem Eichenprozessionsspinner. Nicht mehr nur, aber insbesondere die Einwohner der Gemeinde Aland sind betroffen, was den neuen Veranstaltungsort erklärt.

Die landschaftsprägenden Eichenbestände im Norden der Altmark sind massiv betroffen, heißt es denn auch in der Einladung. Und weiter: Das Problem existiert seit Jahren, ohne dass die bisherigen Gegenmaßnahmen nachhaltig wirken konnten. Inzwischen sind viele Eichen deutlich geschwächt oder abgestorben. Die Nesselhaare der Raupen führen zu erheblichen Gesundheitsschäden bei Menschen und sind für die Dörfer der Altmark und deren Besucher ein großes Problem. Besonders 2016 ist das überdeutlich geworden. Nun sollen die Anstrengungen zur Abwehr intensiviert werden, heißt es mit Blick auf die jüngsten Bemühungen bei der sachsen-anhaltischen Landesregierung, die Bekämpunfsmaßnahmen zu forcieren und unter dem Dach des Landeswaldzentrums gemeinsam zu koordinieren.

Als Gäste für die Informations- und Diskussionsveranstaltung sind denn auch die Leiterin des Forstamtes „Nordöstliche Altmark“, Katja Doege, sowie Denis Gruber, 1. Beigeordneter im Landkreis Stendal angekündigt. Außerdem Sabine Kramer, 2. Beigeordnete im Landkreis Prignitz, wo in der Vergangenheit gute Erfolge gegen den Schädling verzeichnet werden konnten. Verbandsgemeindebürgermeister Rüdiger Kloth hat auch zugesagt.