Salzwedel l Erneut Glück mit dem Wetter hatten die Interessengemeinschaft (IG) StadtKultur und etwa 350 Stadtpicknicker. Sie frühstückten am Sonntag Am Perver Berg vor den Hausnummern 1 bis 11. Nein, das Ziel lautet nicht, Rekorde zu brechen, sagt Joachim Dehne, Sprecher der IG StadtKultur. Trotzdem sei er natürlich mit der Resonanz auf das vierte Stadtpicknick zufrieden. Waren in den Vorjahren 240, 320 und 400 Menschen gekommen, so waren es am Sonntag 350. „Im Vordergrund der Aktion stehen die Geselligkeit un d das gemeinsame Erleben“, sagt Dehne.

Dass dieses Ansinnen auch bei den Teilnehmern gut ankommt, das zeigen die zum Teil mit viel Liebe und Kreativität geschmückten Tische, an denen in der Regel acht Personen saßen. Doch nicht nur das Aussehen der Bänke und Tische war vielseitig, auch die mitgebrachten Speisen ließen nicht viele Wünsche offen. Sie reichten vom schnöden Butterbrot bis hin zu Lachsschnittchen, aber auch zur traditionellen Leberwurst oder leckeren Salaten. Und während sich manche an Kaffee oder Tee labten, gab es an dem einen oder anderen Tisch auch schon mal einen Prosecco, mit dem auf das vierte Stadtpicknick an gestoßen wurde. Kurz und knapp: Die Besucher ließen es sich am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein so richtig gut gehen.

Und das auch in diesem Jahr wieder für einen guten Zweck. Denn mit dem Erlös aus dem Stadtpicknick soll die Bushaltstelle Am Perver Berg wieder auf Vordermann gebracht werden. Laut Dehne soll sie gestrichen, eventuell sogar begrünt und mit einer Sitzgelegenheit ausgestattet werden. So möchte die Interessengemeinschaft dazu beitragen, das Wohngebiet, das nicht unbedingt zu den Attraktionen Salzwedels zählt und deshalb als Standort im Vorfeld auch etwas umstritten war, ein bisschen schöner zu machen. Schließlich ist das Areal auch ein Teil der Stadt, sagt Dehne.

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