Salzwedel l Zum 21. Mal in Folge haben die Schüler des Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasiums mit ihrem Konzert ihr Publikum auf die Zeit der Familie, der Ruhe, des „Sich-Besinnens“, eben auf die vorweihnachtliche Zeit eingestimmt. Bis sich das Publikum allerdings geordnet hatte und seine Ruhe fand, dauerte es am Mittwochabend im Kulturhaus Salzwedel ein wenig. Zu groß waren die Ungeduld und die Vorfreude auf das Weihnachtskonzert 2016.

Mit rund 450 Besuchern war der Saal restlos ausverkauft und auch für das folgende Konzert am nächsten Tag waren sämtliche Karten vergriffen. Dieses wünscht sich so mancher Rockstar. Altmärkische, jugendliche Sangeskraft macht es eben möglich. Selbst aus den verschiedensten Gründen zurückgegebene Karten waren im Nu wieder verkauft, verriet Schulleiter Ralf Hoppstock vor dem Konzert.

Zweistündiges Konzert

Nach der Begrüßung der Konzertbesucher von Roger Schulz, Vorsitzender des Fördervereins, gehörte die große Bühne des Kulturhauses ganz allein den Schülern des Salzwedeler Gymnasiums. Mit dem Werk Waloyo Yamoni des kalifornischen Komponisten, vorgetragen von Florentine Benecke und dem Schulchor des Gymnasiums, begann das rund zweistündige abwechslungsreiche Konzert.

Bilder

Bis zur Pause verwöhnten Hits und Klassiker die Ohren der Zuhörer, danach wurde es weihnachtlich. Vierzehn Solisten, der Schulchor und die Schulband boten einen Genuss für Ohren und Augen. Ungewöhnlich für ein Weihnachtskonzert, aber letztlich doch angebracht, war der frenetische Beifall, der oft in einem hemmungslosen Kreischen des Publikums gipfelte.

Linda Lütkemüller und Justin Wellner führten als Moderatoren mit flinker Zunge, Witz und Charme durch das Programm. Die künstlerische Gesamtleitung lag in den Händen von Sebastian Klopp und Dorothee Lühmann dirigierte den Schulchor. Mit der Weihnachtskonzertband, unter der Leitung von Nils Nedel, bekam die vorweihnachtliche Aufführung zudem den richtigen Sound.

Standing Ovations

Die Produktion hatte Tobias Huwe, auch ein ehemaliger Schüler des Gymnasiums, arrangiert und die effektvolle Lichtshow war letztendlich Sven Bolzendahl zu verdanken. Zum Konzertschluss gab es im Kulturhaus stehenden Beifall von einem überaus begeisterten Publikum.