Arendsee l Der Finanzausschuss der Einheitsgemeinde Arendsee segnete in der Sitzung am Dienstagabend neben dem Haushalt auch das Konsolidierungskonzept ab, das bis 2025 für ausgeglichene Finanzen sorgen soll. Vor allem durch Steuererhöhungen sollen ab 2020 Mehreinnahmen erzielt werden. Auch die Hundesteuer wird angehoben, und das schon 2018. Für den ersten Hund sind statt bisher 30 Euro dann 60 Euro zu zahlen.

30.000 Euro mehr in der Stadtkasse

Dagegen sprach sich Ausschussmitglied Hans-Georg Kempcke (Die Linke) aus. Dadurch würde eine kleine Gruppe Menschen benachteiligt, meinte er. Lieber solle die Steuer für den zweiten/dritten Hund erhöht werden. Das bringe zu wenig Einnahmen, erklärte Kämmerin Sigrid Lüdecke. Statt der anvisierten 30.000 Euro mehr würden lediglich 2000 Euro erzielt.

Auch Ratsherr Hartmut Baier (gemeinsame Fraktion) sah in der Hundesteueranhebung kein Problem. Wer sich einen Hund halte und für Futter und Tierarzt aufkomme, könne auch einmal im Jahr 60 Euro ausgeben.