Staßfurt l Die Kinder und Jugendlichen des Kinder- und Jugendhilfezentrums Groß Börnecke beschäftigten sich vor ein paar Monaten mit dem Thema Hundertwasser. Anschließend ließen sie sich von den Motiven des Künstlers inspirieren. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Einen Teil der daraus entstandenen Werke präsentierte das Kinderheim am Freitag im Frauenkommunikationszentrum „Laura“ im Jugend- und Bürgerhaus Staßfurt Nord. Regina Poppendicker vom Kinder- und Jugendhilfezentrum Staßfurt hatte in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Staßfurt Christine Fischmann angefragt, ob sich die kleinen Künstler in den Räumlichkeiten des Bürgerhauses präsentieren können.

Pädagogische Arbeit

Zur Ausstellungseröffnung kam auch Staßfurts Stadtoberhaupt Sven Wagner, der zu Beginn ein paar lobende Worte sprach. Wagner regte an, die gute Zusammenarbeit zwischen dem Kinderheim und der Stadt weiter auszubauen. „Was einmal als kleines Pflänzlein begonnen hat, wird nun immer größer“, beschrieb er die Partnerschaft. Er bedankte sich bei Heimleiter Sven Schulze und den Kindern für ihren Beitrag. „Wir sind auf einem guten Weg, macht weiter so“, gab er das Wort an Schulze ab. „Die langjährige Zusammenarbeit mit der Stad und dem Bergbaumuseum ist über viele Jahre gewachsen und so sind wir stolz, dass wir auch in diesem Jahr wieder Ergebnisse unserer Arbeit zeigen können“, bedankte sich der Heimleiter. „In unserer pädagogischen Arbeit ist es wichtig, die Kinder dafür zu sensibilisieren, mit einem achtsamen Blick durchs Leben zu gehen und so den Sinn für das Interessante und Schöne zu bekommen“, so Schulze weiter. „Wir hoffen, mit unserer Ausstellung einen Farbtupfer hier im Treff ‚Laura‘ setzen und die Bürger von unserer Leidenschaft anstecken zu können.“

Interessenten haben vier Wochen lang die Möglichkeit, sich die Bilder der Kinder und Jugendlichen in der Einrichtung anzusehen.

Bilder